Über diesen Blog

Die Gesellschaft, in der wir leben, erfüllt uns immer häufiger mit Verwunderung, weil Strömungen der Politik sich immer rascher wandeln. Gewohnte Muster gesellschaftlichen Verhaltens und politische Verbindungen zerbröseln unter dem Ansturm von neuen Entwicklungen. Es fällt schwer, noch in bekannten Schemata zu denken.

Die alten Bilder von „Links“ und „Rechts“ haben ihre Gültigkeit verloren.
Vermeintliche Autoritäten erweisen sich zusehends als hohle Figuren, ob sie nun im Vatikan sitzen, im Weißen Haus, im luxuriösen Exil, während die anderen Tibeter in nordindischen Lagern darben, oder am East River in New York, wo sich brave Demokraten und fiese Tyrannen auf gleicher Augenhöhe begegnen, weil es das Konzept der UNO so will.
Vermeintliche Wahrheiten stürzen in immer rascherer Folge in sich zusammen, seien sie nun religiös fundiert, politisch oder nationalistisch-emotional. Dass Wissenschaft selbst pausenlos ihre eigenen Erkenntnisse in Frage stellt, sollte als Vorbild für andere Lebensbereiche betrachtet werden.
Die schlimmsten Sünden unserer Tage sind Unehrlichkeit, Scheinheiligkeit und die Neigung, das Mäntelchen rasch nach jedem Wind zu hängen, der gerade weht.

aiese Erkenntnis führt zwangsläufig zu einer gehörigen Portion Zweifel an allem und jedem und zum Zorn, der – in Diskussionsbeiträge gegossen – zum Widerspruch und zur Debatte auffordert.
Die Beiträge in diesem Blog verstehen sich als Anregung zum Widerspruch und zur Diskussion. Viele davon fanden sich in den „Salzburger Nachrichten“, seit April 2019 erscheinen die Beiträge exklusiv an dieser Stelle.
Lassen wir den Diskurs beginnen.